Konfirmandenfreizeit

Vom 13.-15.März fuhren 27 Konfirmanden/innen nach Wittenberg. Es ging los mit einem Spieleabend und einer Nachwanderung durch Wittenberg. Wir waren auf Luthers Spuren unterwegs, indem wir am nächsten Tag seine Wohnräume im ehemaligen Augustinerkloster besichtigen. Mit Fragebögen ausgestattet mussten die Konfirmanden/innen die historische Luther-Kanzel, die berühmte 10-Gebote Tafel von Lucas Cranach und andere Highlights der Ausstellungsstücke suchen. Nachmittags hatten wir in Kleingruppen Bibelarbeiten zu den Seligpreisungen, dem Gleichnis von Pharisäer und Zöllner und dem „Sorglosigkeits-Text“ der Bergpredigt. Abends schauten wir einen Film über Luther und die wichtigsten reformatorischen Ereignisse. Der Sonntag endete dann mit einem Gottesdienstbesuch in der Stadtkirche. Nach dem Mittagessen fuhren wir wieder nach Hause. Hier ein paar Rückmeldungen der Konfirmanden/innen: auf die Frage: Was war besonders gut für dich? •„Das Frühstück, die Tischtennisplatte, •die Spiele und das Singen, •die Ausflüge und das Singen und Spielen, •Aktivität, •W-LAN, die •Unterkunft, •Futtern, als Team zu sein/Teamarbeit, es war alles ganz lustig“. Für die nächste Konfi-Fahrt empfahl ein Konfirmand: •“vielleicht mal eine Hotelunterkunft aussuchen.“

Ein herzlicher Dank an das Begleit-Team Gemeindepädagoge Benjamin Liedtke, der für den für den kurzfristig verhinderten Dirk Kroll eingesprungen ist, Jason Witte und an Bea und Torsten Lindner, die durch ihr Mitkommen und das Anmieten einer zusätzlichen Ferienwohnung allen Konfirmanden/innen die Teilnahme ermöglicht haben.

A. Witte

Gemeindefreizeit

Bitte schon mal vormerken: Es wird auch 2015 eine Familienfreizeit für Alt und Jung geben, wie im letzten Jahr nach Hirschluch, und zwar vom 2. bis 4. Oktober. Für unsere Planung ist eine frühe Anmeldung bei Romy Segler     oder Alke Witte sehr hilfreich.

Romy Segler und Alke Witte

WGT-Workshoptag

Bahamian feeling

hatten wir am Sonntag d. 22. Februar ab 14 Uhr im Gemeindehaus Birkenwerder erlebt. Die Kinder, Jugendlichen und die reife Generation aus den ev. und kath. Gemeinden Borgsdorf und Birkenwerder haben sich zusammen getan – haben musiziert, in der Küche die leckersten Gerichte kreiert, gebastelt, ein Anspiel eingeübt, sich aber auch mit typisch bahamaischen Problemen beschäftigt und ab 17 Uhr alles zum Besten gegeben.

Der krönende Abschluss war wie immer das reichhaltige und leckere Buffet. Ohne eine motivierte WGT-Workshop-Crew und das zahlreiche Interesse nutzen die besten Ideen und Vorbereitungen nichts. Ganz herzlichen Dank für alle Unterstützung.

Annegret Ortelt

Besuchsdienstkreis / Frauenkreis

Am 9. April findet um 15 Uhr wieder ein (kann man mittlerweile schon traditioneller sagen?) Ostergottesdienst im Seniorenheim Alep statt. Wir freuen uns über jede Unterstützung in Form von Teilnahme oder Kuchenspenden!

Und nach wie vor gilt:

Jede Idee, wie man Menschen in unserer Gemeinde, die uns brauchen, unterstützen kann, wie man ihnen zu Freude und positiven Erlebnissen auch in schweren Stunden verhelfen kann, ist willkommen.

Vielleicht haben Sie ja Lust, Ihre Ideen im Besuchsdienstkreis vorzustellen. Oft sind es auch kleine Dinge, mit denen man Freude machen kann…

Wenn Sie selbst besucht werden wollen, freuen wir uns auf einen Anruf von Ihnen. Die Telefonnummern aller im Besuchsdienstkreis Tätigen sind am Ende des Artikels aufgelistet.

Wenn Sie jemanden kennen von dem Sie denken, dass Besuche gut täten, geben Sie bitte unsere Telefonnummer an diesen Menschen weiter.

Das nächste Treffen des Besuchsdienstkreises findet am 27. Mai statt. Sie sind herzlich eingeladen. Der Frauenkreis trifft sich am 21. Mai 2015 um 15 Uhr ebenfalls im Gemeinderaum.

Karin Braun

Telefonnummern:
Bärbel Vogt 03303 50 11 09
Annemarie Gnoss 03303 40 46 70
Brigitte Rosinsky  03303 50 11 88
Annegret Möller 03303 50 10 61
Karin Braun 03303 40 16 07

Offene Kirche am Karfreitag

Nach der biblischen Überlieferung ist Jesus um 15 Uhr am Freitag vor dem Passafest gestorben. Wenn Sie an dem nach evangelischen Verständnis höchsten Feiertag des Kirchenjahres einen Ort der Ruhe und der Besinnung suchen, dann sind Sie an diesem Tag herzlich eingeladen zum stillen, persönlichen Gebet. Die Kirche wird von  15 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet sein.

Elke Gensicke

Diamantene und goldene Konfirmation

In unserer Borgsdorfer Kirche, Bahnhofstr. 32 wird am Sonntag, dem 13. September 2015 um 11 Uhr mit den Konfirmanden von vor 60 und vor 50 Jahren ein Gottesdienst gefeiert.

Wer 1954 + 1955 und 1964 + 1965 hier oder an einem anderen Ort konfirmiert wurde, ist herzlich eingeladen, das Jubiläum gemeinsam mit der Gemeinde zu feiern.

Anmeldung bitte bei: Frau Pfarrerin Witte Tel. 030 / 89629071 oder Frau Rosinsky Tel. 03303 / 501188 oder schriftlich an obige Adresse.

B. Rosinsky

Angedacht April Mai 2015

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Hier liegt George Johnson, aufgehängt aufgrund eines Fehlers 1882. Er hatte recht, wir hatten unrecht, aber wir haben ihn aufgehängt und jetzt ist er weg… (Privat-Foto)

„Hier liegt George Johnson, aufgehängt aufgrund eines Fehlers 1882. Er hatte recht, wir hatten unrecht, aber wir haben ihn aufgehängt und jetzt ist er weg …“

So lautet der Gedenktext einer US-amerikanischen Säule auf unserem Titelbild. Da haben ein paar Übereilige den Falschen gerichtet. Es erwies sich offenbar bald seine Unschuld und die Täter klagten nun mit dem Aufstellen der Säule sich selbst an. Gleichzeitig setzten sie dem armen gerichteten George Johnson eine Gedenksäule, die etwas ratlos endet: Weg ist er.

Sicher kennen Sie solche Szenen aus Western; da wird der Täter von einem aufgebrachten Mob gefasst, für schuldig befunden und einfach kurzerhand aufgehängt. Selbst ist der Mann, was brauchen wir eine lange Untersuchung, was soll ein aufwändiger Prozess, wir schaffen es schon alleine, das Recht wieder herzustellen. So denken immer noch viele Übereifrige und setzen sich damit zum Richter über andere, ohne der wirklichen Justiz Raum zu geben.

Ein Unschuldiger wird umgebracht, das gab es schon viel früher; das ist der Inhalt des Karfreitages. Nur war das nicht irgendwer, sondern ein ganz Besonderer.

„Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“(Mt 27,54), so bekennt nach dem Matthäusevangelium der römische Hauptmann unter Jesu Kreuz zusammen mit denen „die bei ihm waren“, also anderen römischen Soldaten, die gerade eben noch die Kreuzigung durchgeführt haben.  Aber diese Erkenntnis kommt zu spät. Jesus ist gerade eben am Kreuz gestorben, misshandelt, verurteilt und umgebracht wie ein Schwerverbrecher. Ähnlich wie die Mörder von George Johnson sehen einige Vollstrecker des Urteils an Jesus nun ein, dass ihr Tun ein Fehler war. Gleichzeitig ist ihr Satz ein Glaubensbekenntnis, das erste nach Jesu Tod.

Manche „Fehler“ lassen sich nicht wieder gut machen. Wer einmal tot ist, bleibt auch tot. Oder etwa nicht? Dem erstaunten: „Jetzt ist er weg“ von George Johnsons Säule steht das Staunen der Frauen am Ostermorgen gegenüber: Jesus ist weg, das Grab ist leer! Als Christen vertrauen wir aber darauf, dass Jesus auferstanden ist, dass sein Leben weitergeht. Nein, er ist nicht weg, er ist da, mitten in unserer Welt; in allen helfenden Händen, in allen zusprechenden Worten. Er ist da, um uns Fehler und Schuld zu vergeben. Er ist da, um uns auch über unseren Tod hinaus den Weg ins Leben zu öffnen.  Ihnen allen ein frohes, gesegnetes Osterfest!

Ihre A. Witte, Pfrn.


Von der Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Kirche in Pinnow e.V.“

logo: Fahrradkirche PinnowNeunzehn Mitglieder waren am Abend des 27. Februars im Gemeinderaum erschienen, um zu erfahren, welche Vorhaben diesjährig in Pinnow geplant sind, aber auch was geschafft

wurde und nicht zuletzt, um den Vorstand zu entlasten und neu zu bestätigen. Dies geschah dann auch einstimmig unter der Leitung von Werner Schötz, nachdem der Vorsitzende Klaus Sokol und Bauberater Wolfgang Thumann, sowie die Schatzmeisterin Claudia Jacob ihre Berichte abgegeben hatten. Herr Schötz konnte zuvor bekannt geben, dass es bei der durchgeführten Kassenprüfung keine Beanstandungen gab.

Vorrangige Projekte in der Kirche sind zunächst der Abriss des Kamins an der Südwand und die folgende Quadrierung durch Restaurator Schneider. Leider musste die Ulme auf dem Kirchengelände kurzfristig gefällt werden. Nachdem ein sehr großer Ast abgebrochen war, wurde ersichtlich, dass der kranke Baum innen bereits sehr stark ausgehöhlt war.

Nach Abschluss des offiziellen Versammlungsteils konnten wir uns an einem interessanten Vortrag von Dr. Gerd Kley über das „Kreuz am Kremmener Damm“ erfreuen, das an die dortige Schlacht von 1412 erinnert. Detailliert schilderte uns der in Schwante wohnende Hobby-Historiker die damaligen Geschehnisse und ihre deutschlandweiten Zusammenhänge. Dazu wurden per Beamer viele Bilder, teils auch von Originaldokumenten, gezeigt.

Als weiterer Gast war Frau Heike Weißapfel vom Oranienburger Generalanzeiger anwesend. Ihr Artikel ist in der Ausgabe vom 3. März nachzulesen.

Heinz Gnoss

Weitergehende Informationen:

http://www.suehnekreuz.de/brandenburg/kremmen.htm