Gemeindefreizeit

Bitte schon mal vormerken: Es wird auch 2015 eine Familienfreizeit für Alt und Jung geben, wie im letzten Jahr nach Hirschluch, und zwar vom 2. bis 4. Oktober. Für unsere Planung ist eine frühe Anmeldung bei Romy Segler     oder Alke Witte sehr hilfreich.

Romy Segler und Alke Witte

WGT-Workshoptag

Bahamian feeling

hatten wir am Sonntag d. 22. Februar ab 14 Uhr im Gemeindehaus Birkenwerder erlebt. Die Kinder, Jugendlichen und die reife Generation aus den ev. und kath. Gemeinden Borgsdorf und Birkenwerder haben sich zusammen getan – haben musiziert, in der Küche die leckersten Gerichte kreiert, gebastelt, ein Anspiel eingeübt, sich aber auch mit typisch bahamaischen Problemen beschäftigt und ab 17 Uhr alles zum Besten gegeben.

Der krönende Abschluss war wie immer das reichhaltige und leckere Buffet. Ohne eine motivierte WGT-Workshop-Crew und das zahlreiche Interesse nutzen die besten Ideen und Vorbereitungen nichts. Ganz herzlichen Dank für alle Unterstützung.

Annegret Ortelt

Besuchsdienstkreis / Frauenkreis

Am 9. April findet um 15 Uhr wieder ein (kann man mittlerweile schon traditioneller sagen?) Ostergottesdienst im Seniorenheim Alep statt. Wir freuen uns über jede Unterstützung in Form von Teilnahme oder Kuchenspenden!

Und nach wie vor gilt:

Jede Idee, wie man Menschen in unserer Gemeinde, die uns brauchen, unterstützen kann, wie man ihnen zu Freude und positiven Erlebnissen auch in schweren Stunden verhelfen kann, ist willkommen.

Vielleicht haben Sie ja Lust, Ihre Ideen im Besuchsdienstkreis vorzustellen. Oft sind es auch kleine Dinge, mit denen man Freude machen kann…

Wenn Sie selbst besucht werden wollen, freuen wir uns auf einen Anruf von Ihnen. Die Telefonnummern aller im Besuchsdienstkreis Tätigen sind am Ende des Artikels aufgelistet.

Wenn Sie jemanden kennen von dem Sie denken, dass Besuche gut täten, geben Sie bitte unsere Telefonnummer an diesen Menschen weiter.

Das nächste Treffen des Besuchsdienstkreises findet am 27. Mai statt. Sie sind herzlich eingeladen. Der Frauenkreis trifft sich am 21. Mai 2015 um 15 Uhr ebenfalls im Gemeinderaum.

Karin Braun

Telefonnummern:
Bärbel Vogt 03303 50 11 09
Annemarie Gnoss 03303 40 46 70
Brigitte Rosinsky  03303 50 11 88
Annegret Möller 03303 50 10 61
Karin Braun 03303 40 16 07

Offene Kirche am Karfreitag

Nach der biblischen Überlieferung ist Jesus um 15 Uhr am Freitag vor dem Passafest gestorben. Wenn Sie an dem nach evangelischen Verständnis höchsten Feiertag des Kirchenjahres einen Ort der Ruhe und der Besinnung suchen, dann sind Sie an diesem Tag herzlich eingeladen zum stillen, persönlichen Gebet. Die Kirche wird von  15 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet sein.

Elke Gensicke

Diamantene und goldene Konfirmation

In unserer Borgsdorfer Kirche, Bahnhofstr. 32 wird am Sonntag, dem 13. September 2015 um 11 Uhr mit den Konfirmanden von vor 60 und vor 50 Jahren ein Gottesdienst gefeiert.

Wer 1954 + 1955 und 1964 + 1965 hier oder an einem anderen Ort konfirmiert wurde, ist herzlich eingeladen, das Jubiläum gemeinsam mit der Gemeinde zu feiern.

Anmeldung bitte bei: Frau Pfarrerin Witte Tel. 030 / 89629071 oder Frau Rosinsky Tel. 03303 / 501188 oder schriftlich an obige Adresse.

B. Rosinsky

Angedacht April Mai 2015

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Hier liegt George Johnson, aufgehängt aufgrund eines Fehlers 1882. Er hatte recht, wir hatten unrecht, aber wir haben ihn aufgehängt und jetzt ist er weg… (Privat-Foto)

„Hier liegt George Johnson, aufgehängt aufgrund eines Fehlers 1882. Er hatte recht, wir hatten unrecht, aber wir haben ihn aufgehängt und jetzt ist er weg …“

So lautet der Gedenktext einer US-amerikanischen Säule auf unserem Titelbild. Da haben ein paar Übereilige den Falschen gerichtet. Es erwies sich offenbar bald seine Unschuld und die Täter klagten nun mit dem Aufstellen der Säule sich selbst an. Gleichzeitig setzten sie dem armen gerichteten George Johnson eine Gedenksäule, die etwas ratlos endet: Weg ist er.

Sicher kennen Sie solche Szenen aus Western; da wird der Täter von einem aufgebrachten Mob gefasst, für schuldig befunden und einfach kurzerhand aufgehängt. Selbst ist der Mann, was brauchen wir eine lange Untersuchung, was soll ein aufwändiger Prozess, wir schaffen es schon alleine, das Recht wieder herzustellen. So denken immer noch viele Übereifrige und setzen sich damit zum Richter über andere, ohne der wirklichen Justiz Raum zu geben.

Ein Unschuldiger wird umgebracht, das gab es schon viel früher; das ist der Inhalt des Karfreitages. Nur war das nicht irgendwer, sondern ein ganz Besonderer.

„Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“(Mt 27,54), so bekennt nach dem Matthäusevangelium der römische Hauptmann unter Jesu Kreuz zusammen mit denen „die bei ihm waren“, also anderen römischen Soldaten, die gerade eben noch die Kreuzigung durchgeführt haben.  Aber diese Erkenntnis kommt zu spät. Jesus ist gerade eben am Kreuz gestorben, misshandelt, verurteilt und umgebracht wie ein Schwerverbrecher. Ähnlich wie die Mörder von George Johnson sehen einige Vollstrecker des Urteils an Jesus nun ein, dass ihr Tun ein Fehler war. Gleichzeitig ist ihr Satz ein Glaubensbekenntnis, das erste nach Jesu Tod.

Manche „Fehler“ lassen sich nicht wieder gut machen. Wer einmal tot ist, bleibt auch tot. Oder etwa nicht? Dem erstaunten: „Jetzt ist er weg“ von George Johnsons Säule steht das Staunen der Frauen am Ostermorgen gegenüber: Jesus ist weg, das Grab ist leer! Als Christen vertrauen wir aber darauf, dass Jesus auferstanden ist, dass sein Leben weitergeht. Nein, er ist nicht weg, er ist da, mitten in unserer Welt; in allen helfenden Händen, in allen zusprechenden Worten. Er ist da, um uns Fehler und Schuld zu vergeben. Er ist da, um uns auch über unseren Tod hinaus den Weg ins Leben zu öffnen.  Ihnen allen ein frohes, gesegnetes Osterfest!

Ihre A. Witte, Pfrn.


Von der Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Kirche in Pinnow e.V.“

logo: Fahrradkirche PinnowNeunzehn Mitglieder waren am Abend des 27. Februars im Gemeinderaum erschienen, um zu erfahren, welche Vorhaben diesjährig in Pinnow geplant sind, aber auch was geschafft

wurde und nicht zuletzt, um den Vorstand zu entlasten und neu zu bestätigen. Dies geschah dann auch einstimmig unter der Leitung von Werner Schötz, nachdem der Vorsitzende Klaus Sokol und Bauberater Wolfgang Thumann, sowie die Schatzmeisterin Claudia Jacob ihre Berichte abgegeben hatten. Herr Schötz konnte zuvor bekannt geben, dass es bei der durchgeführten Kassenprüfung keine Beanstandungen gab.

Vorrangige Projekte in der Kirche sind zunächst der Abriss des Kamins an der Südwand und die folgende Quadrierung durch Restaurator Schneider. Leider musste die Ulme auf dem Kirchengelände kurzfristig gefällt werden. Nachdem ein sehr großer Ast abgebrochen war, wurde ersichtlich, dass der kranke Baum innen bereits sehr stark ausgehöhlt war.

Nach Abschluss des offiziellen Versammlungsteils konnten wir uns an einem interessanten Vortrag von Dr. Gerd Kley über das „Kreuz am Kremmener Damm“ erfreuen, das an die dortige Schlacht von 1412 erinnert. Detailliert schilderte uns der in Schwante wohnende Hobby-Historiker die damaligen Geschehnisse und ihre deutschlandweiten Zusammenhänge. Dazu wurden per Beamer viele Bilder, teils auch von Originaldokumenten, gezeigt.

Als weiterer Gast war Frau Heike Weißapfel vom Oranienburger Generalanzeiger anwesend. Ihr Artikel ist in der Ausgabe vom 3. März nachzulesen.

Heinz Gnoss

Weitergehende Informationen:

http://www.suehnekreuz.de/brandenburg/kremmen.htm

 

Pinnower Kirche wird innen immer grüner MOZ.de

Pinnow (MZV) Die Sanierung des Pinnower Kircheninneren wird dieses Jahr fortgeführt. In seiner Jahresversammlung gab der Förderverein der Kirche am Freitagabend einen Überblick über seine Arbeit und künftige Vorhaben.

Die Decke der Kirche ist frisch geweißt – und das war im vergangenen Jahr auch das Teure an der Sanierung. 11 500 Euro hat der Förderverein der Pinnower Dorfkirche dafür ausgegeben, davon alleine 4 500 Euro für das Gerüst, das gemietet werden musste. 7 700 Euro hat die Restaurierung der Kanzel gekostet, berichtete Claudia Jakob, Schatzmeisterin des Vereins. Restaurator Ulrich Schneider hat auch die Quadrierung der Wände Rechteck für Rechteck weiter fortgeführt. Mit 1 600 Euro schlugen die Arbeiten zu Buche. 600 Euro Strom wurden 2014 in der Kirche verbraucht – vor allem auch für den Heizlüfter, der für die Restaurierung eingesetzt werden musste. Zu den weiteren Ausgaben zählen neue Faltblätter, die 2 400 Euro gekostet haben, aber auch Gema-Gebühren von 218 Euro, die bei den Veranstaltungen anfallen. „Wir können aber nicht immer nur Musik von Leuten spielen, die länger als 70 Jahre tot sind“, sagte Sokol mit Blick auf Veranstaltungen mit jungen Leuten.

Einnahmen hatte der Verein aber auch. Zu den Beiträgen der gut 60 Mitglieder kommen Erlöse aus den Konzerten sowie Spenden. Eine verstorbene Borgsdorferin hatte beispielsweise vor ihrem Tod statt um Grabschmuck um Spenden für die Sanierung gebeten. 1 000 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Die Stadt Hohen Neuendorf hat 5 000 Euro gegeben. Der Vereinsvorsitzende Klaus Sokol will deshalb den Bauausschuss in diesem Jahr wieder einmal einladen, um zu zeigen, wofür die Mittel verwendet worden sind – und um gelegentlich weitere zu beantragen. Immerhin gebe es in einigen Fraktionen der Stadt Interessierte an der Pinnower Kirche.

„Wir müssen realistisch denken, aber wir schaffen ja auch was“, erklärte Sokol. In diesem Jahr soll Restaurator Schneider die zweite Wand weiter in grüner Marmoroptik ausmalen. 13 000 Euro sind für die Renovierung der Empore veranschlagt.

„Der innere Schornstein wird zurückgebaut, sodass eine glatte Seitenwand entsteht“, informierte Wolfgang Thumann vom Vorstand des Vereins. Auf eine Spende der Sparkassenstiftung hofft der Fördervein auch wieder. Eine solche zu akquirieren war dem Vorstandsmitglied Professor Johann Adrian gelungen. Der Vorstand wurde nach dem Bericht von etwa 40 anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet -und auch gleich wiedergewählt.

Nach der Fördervereins-Pflicht gab es als Kür einen Vortrag von Dr. Gerd Kley über das Kreuz am Kremmener Damm. Der Physiker aus Schwante, der sich seit vielen Jahren hobbymäßig mit Geschichte befasst, kann nicht nur alle historischen Friedrich- und Wilhelm-Größen von den ersten Hohenzollern in der Mark spielend leicht auseinanderhalten, sondern versteht die Geschichte auch lebendig darzustellen.

Johann von Hohenlohe ist das steinerne Kreuz am Kremmener Damm gewidmet. Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen, hat es 1845 als „vaterländisch sinnvolles Denkmal“ bei Friedrich August Stüler, der auch Erbauer der Pinnower Dorfkirche war, in Auftrag gegeben. Es ersetzte ein hölzernes Kreuz. „Es war gar nicht üblich, an eine Schlacht mit einem Kreuz zu erinnern“, erklärte Kley, eher schon an ein Mordopfer. Kurzweilig beschrieb Gerhard Kley die mittelalterlichen „Quitzows, Bülows, Rochows, Putlitze und Bredows“ in der Region viel eher als verhasste Raubritter denn als edle Recken. Die Schlacht auf dem schmalen Kremmener Knüppeldamm sei ein letztlich begrenztes Gemetzel gewesen unter der Ägide von Landadligen gegen die Vertreter von Friedrich I., den damaligen Markgrafen von Brandenburg. Für diesen kämpfte und starb Johann von Hohenlohe.

„Im Jahre des Herrn 1412 d. 24. Oct. am St. Columbani Tage fiel hier der edle Herr Johannes Graf zu Hohenloh“ steht auf dem Sockel des Kreuzes. Noch heute wird das Denkmal von den beiden Bäumen gesäumt, die vor 170 Jahren mit der Setzung des Steins gepflanzt wurden.

Nach Kleys Recherchen war der Graf zu Hohenlohe allerdings nicht besser als seine Kontrahenten, sondern andauernd in Fehden verwickelt. Er galt als verschwenderisch, so Kley, was ihn auch dazu trieb, ungesetzliche Taten zu begehen. Insofern scheint er des ehrenden Kreuzes auch nicht würdig – was die Geschichte selbst keineswegs weniger interessant macht.

Abdruck des obigen Artikels mit freundlicher Genehmigung des Oranienburger Generalanzeigers, Heike Weißapfel 3.3.2015 09:00 Uhr

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1372338