Bischof Stäblein besucht Borgsdorf-Pinnow

Mitten im Lockdown ist nicht nur alles anders, sondern manchmal auch überraschend und schön. So war es auch am 3. Sonntag nach Epiphanias, dem 24. Januar.

 

 

 

 

 

 

Bischof Stäblein kam zu uns nach Borgsdorf, feierte mit uns Gottesdienst und predigte über das Buch Rut. Der Besuch war geplant, durfte aber vorher nicht bekannt gegeben werden. Denn so ist das eben auch im Lockdown – Schönes kann nicht immer groß verbreitet und gefeiert werden. Doch Bischof Stäblein war auch gekommen, um mit uns vor Ort zu sprechen und zu erfahren, wie es uns inmitten der Pandemie geht als Kirche und als Gemeinde. Und so kam er mit dem Gemeindekirchenrat und Pfarrerin Telschow nach dem Gottesdienst intensiv ins Gespräch. Probleme, aber auch Neues, was aus der Krise entstanden ist, wurden besprochen. Besonders wichtig war Bischof Stäblein, dass aber jede Kirchengemeinde in diesen Zeiten selbst entscheiden müsse, was möglich ist und was nicht. „Deshalb sind wir evangelisch, sind wir Protestantinnen und Protestanten: Die Entscheidung bleibt in der Gemeinde.“ Als Bischof stehe er hinter unseren Entscheidungen. Er wisse um unsere Verantwortung, bedankte sich sehr für unser Engagement in diesen Zeiten und freut sich schon auf ein Wiedersehen.

Pfarrerin Telschow