Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Sehr geehrte Damen und Herren

der Verein Nordbahn mit Courage (NmC) lädt in diesem Jahr zu einer
Veranstaltung zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am
27.01.2019 17 Uhr in die Borgsdorfer Kirche (Bahnhofstr. 32) einladen.

Prof. Dr. Christoph Kopke von der HWR Berlin wird in seinem Vortrag mit
dem Titel >“… dass Auschwitz nicht noch einmal sei“ – oder: Warum
reden wir heute noch über den Nationalsozialismus?< Zusammenhänge
zwischen unserer Geschichte, unseres Gedenkens und unserer
Verantwortung in den gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskursen
herausarbeiten. Die musikalische Umrahmung mit jiddischen Melodien wird
von dem Berliner Klarinettisten Jan Hermerschmidt & Freunden
übernommen. Im Anschluss daran sind alle herzlich eingeladen,
miteinander ins Gespräch zu kommen und noch ein wenig zu verweilen.

Wir hoffen möglichst viele zu der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Bitte verteilen Sie diese Einladung auch an alle die
Interesse haben könnten.

Herzliche Grüße
Torsten Lindner                           Dr. Frank Blum
Vorsitzender NmC                       Vorsitzender GKR Borgsdorf-Pinnow

Weihnachtskonzert Musikwerkstatt Eden

Im Rahmen des Programms „Musikschulen öffnen Kirchen“ lädt die Musikwerkstatt und die Kirche Borgsdorf um 16:00 Uhr zum Weihnachtskonzert ein.

Das Kammerorchester „Concerto“ unter der Leitung von Johannes Severin spielt die berühmte Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck in einer concertanten Fassung. Die Schauspielerin und Sprecherin Nina Horvath wird die Texte des Librettos nach den Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm lesen.

Desweiteren erklingt die berühmte Weihnachtsmusik „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda.

Eintritt ist frei, um eine Spende für die Kirche wird gebeten.

https://musikwerkstatt-eden.de

Singen für Erwachsene

Inzwischen weiß jeder, dass Singen nicht nur Spaß macht, sondern auch gesund ist. Nachweislich stärkt regelmäßiges Singen das Immunsystem. Wenn man nicht nur allein daheim (unter der Dusche), sondern in einem Chor singt, kommt ein starkes Gemeinschaftsgefühl hinzu, und manchmal ergreift einen der Klang und verursacht direkt eine Gänsehaut. Es gibt natürlich unendlich viele verschiedene Chöre, für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei. Wer sich aber nicht so sehr auf eine Richtung festlegen möchte, sondern die Abwechslung liebt, ist im Kirchenchor Borgsdorf-Pinnow goldrichtig aufgehoben. Hier werden nicht nur schöne geistliche Gesänge für den Vortrag in den Festgottesdiensten eingeübt – bis hin zu ganzen Messen -, sondern auch weltliche Lieder wie z.B. Volkslieder oder Popstücke, die dann insbesondere im Sommerkonzert zum Vortrag kommen. Wer es einmal mit uns ausprobieren will, ist herzlich zu den Proben am Montag von 19.30 bis 21.00 Uhr in den Gemeindesaal neben der Kirche an der Bahnhofstraße eingeladen. Eine Schnupperstunde ist immer unverbindlich. Wer sich nicht dauerhaft an den Chor binden möchte, kann sich auch einfach an einem Workshop beteiligen. Im Frühjahr 2019 wird es für das Sommerkonzert ein bis zwei Probennachmittage zum Thema Gospel, Folk, Spiritual geben. Die genauen Workshop-Termine werden im Gemeindeblatt bekannt gegeben. Übrigens ist die Teilnahme an den Proben immer kostenlos.
Der Chor würde sich über neue Mitglieder sehr freuen, also: nur Mut! Voraussetzung ist lediglich ein gewisses musikalisches Gehör, damit man die Töne auch trifft, Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer unsicher ist, ob die Fähigkeiten ausreichen, kann auch gerne zuvor einen privaten Termin mit der Chorleiterin ausmachen, am besten über die E-Mail-Adresse: heike.sander@kirche-borgsdorf.de.

Dank an unsere Ehrenamtlichen

Wir sind sehr froh, dass sich so viele Gemeindeglieder in unserer Gemeinde ehrenamtlich engagieren, sei es durch das Austragen des Gemeindebriefes, durch Mithilfe bei Kinder- und Jugendarbeit, durch das Gestalten von Kreisen wie Besuchsdienst oder Gemeindetreff, in unserem Gemeindekirchenrat, im Kindergottesdienst, im Chor, im Förderverein unserer Pinnower Kirche und an etlichen anderen Stellen. Wir möchten Ihnen allen von Herzen dafür danken in unserem Gemeindefest-Gottesdienst am 2. September um 14 Uhr mit anschließendem Gemeindefest. Wir freuen uns auf Ihr Kommen, und natürlich auch auf alle, die nicht als Ehrenamtliche tätig sind.

A. Witte, Pfrn.

Kindergottesdienste (KiGo)

Alle Kinder sind sehr herzlich in unsere Gottesdienste jeden Sonntag um 11 Uhr eingeladen. Außerhalb der Ferien findet jeweils parallel zur Predigt ein Kindergottesdienst statt. Wir freuen uns auf Euch!

Im Juni werden wir jeden Sonntag – abgesehen vom Pflanzenkölle-Gottesdienst – einen KiGo anbieten (in Pinnow allerdings nur bei angemessenem, sprich trockenem Wetter). Der 1. Juli wird der letzte KiGo vor den Sommerferien sein. Wir starten dann am 2. September mit dem ersten KiGo im neuen Schuljahr, da am 26. August der Einschulungsgottesdienst gefeiert wird.

Diana Wünsche

Danke

allen fleißigen Helfern/innen, welche am 14. April beim Arbeitseinsatz in Pinnow aktiv waren. So konnte u. a. der Turmraum hinter der Empore in ordentlichen Zustand versetzt und nicht benötigte Gegenstände umgelagert werden. Nachdem auch der Baustaub aus der Kirche entfernt wurde, war alles für die neue Saison der Gottesdienste und Kultursonntage startbereit.

Für die Bepflanzung vor der Kirche ebenfalls ein herzliches Dankeschön.

A. u  H. Gnoss

Kindergottesdienst

Lasset die Kinder zu mir kommen (Luk 18,16) – Kindergottesdienst in unserer Gemeinde

Seit einigen Monaten wird nun in unserer Kirche wieder ein Kindergottesdienst angeboten.

Jeden Sonntag (außer an Feiertagen und in den Ferien) lauschen wir Geschichten aus der Bibel, vollziehen wichtige Stationen aus dem Leben Jesu nach und erklären natürlich auch Feiertage – immer möglichst analog zum Gottesdienst der Erwachsenen.

So wird mit den Kindern über „Gott und die Welt“ philosophiert, während die Erwachsenen dem Evangelium und der Predigt lauschen. Am Ende des Gottesdienstes empfangen wir dann alle gemeinsam den Segen bzw. feiern das heilige Abendmahl.

Bisher haben die Kinder dieses Angebot sehr gern angenommen und großen Spaß an IHREM Gottesdienst gezeigt.

Uns ist es wichtig, dass es diesen Kindergottesdienst gibt, selbst wenn nur ein einziges Kind anwesend ist. Wir möchten, dass sie gern in die Kirche und zu uns kommen – dass sie erfahren, dass es einen Platz bei uns für sie gibt und dass sie ein wichtiger Teil unserer Gemeinde sind.

Und wer weiß, vielleicht spricht es sich ja noch weiter in der Umgebung herum und wir können bald noch viel mehr Kinder in unserer Kirche begrüßen.

Wir freuen uns darauf!

KiGo-Team

Frühjahrsputz in Pinnow

In den Wintermonaten wurden die Kirchenbänke farblich restauriert und erstrahlen demnächst in wunderschönem neuem Glanz. Aber es gibt immer noch einiges zu tun, z.B. sind Räumarbeiten im Turm erforderlich.

Vor Beginn der diesjährigen Gottesdienste und Kultursonntage gilt es nun erneut, die Pinnower Kirche und den dazugehörenden Außenbereich zu säubern, umzuräumen und ordentlich herzurichten.

Dazu wollen wir uns am Sa., dem 14. April von 9 – 12 Uhr zum Frühjahrsputz treffen.

Es werden auch diesmal viele helfende Hände benötigt, um die Aufgaben zu bewältigen. Mitzubringen wären Hilfsmittel wie Eimer, Putz- und Wischtücher etc. sowie Gartengeräte.

Annemarie und Heinz Gnoss

Musical

Der Kinderchor probt an „Guckt mal über’n Tellerrand“ ein Kindermusical vom Wünschen, Haben und Teilen von Kurt Enßle.

Das Musical wird in Kooperation mit dem Kinderchor Hohen Neuendorf und der Musikschule Hohen Neuendorf geprobt.

Die Proben in Borgsdorf sind zur gewohnten Zeit Mittwoch 16.30 -17.15 Uhr. Trotz fleißigen Probens wird genug Zeit für Spaßlieder und musikalische Spiele sein.

Interessierte Kinder im Alter von ca. 6-10 Jahren können gerne noch einsteigen.

Kantor Christian Ohly,

Tel. 03303 / 29 74 202

„Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht!“ (Joh 19,30)

Dieses Wort sagt Jesus im Johannesevangelium, kurz bevor er am Kreuz stirbt. Es ist das letzte von drei Kreuzesworten des jüngsten Evangeliums.

Im Griechischen ist es nur ein einziges Wort: Tetelestai! Es ist erfüllt, es ist vollbracht und damit beendet. Jesus hat die göttlichen Anordnungen ausgeführt. Er hat sie zusammen mit seinem ganzen Leben ans Ziel geführt. Mit diesen Worten legt der sterbende Jesus alles in die Hände seines Vaters, sein Leben, sein Ich, seine Vergangenheit und seine Zukunft. Jesu Lebenswerk, seine Aufgabe auf dieser Erde, ist erfüllt, nun kann er gehen, zurück zu seinem Vater. Ein Leben muss nicht Jahrzehnte lang sein, damit ein Sterbender diese Worte sprechen kann. Jesu Leben hat kaum länger als drei Jahrzehnte gedauert. Und dennoch sagt er: Jetzt ist alles erfüllt. Dieses Wort ist wie ein Durchatmen, ein Aufatmen…. geschafft. Aber für die Menschen unter dem Kreuz hört es sich nach einem Rätselwort an. Was hat Jesus denn geschafft? Wie ein Verbrecher stirbt er am Kreuz. So mancher hätte eher auf ein Kreuzes-Wort gewartet wie: „Ich bin gescheitert“ oder „alles umsonst“. Das sagt Jesus aber gerade nicht. Er sagt: „Es ist vollbracht“.

Was hat Jesus nun geschafft? Das Wort bezieht sich zunächst darauf, dass Jesus nun sein Leiden durchgestanden und überstanden hat. Nach den quälenden Stunden von seiner Verhaftung an, über seine Geißelung, sein Verspottetwerden bis hin zu seiner Kreuzigung, hat nun sein Leiden ein Ende gefunden. Jesus hat seinen göttlichen Auftrag auf dieser Erde erfüllt. Er hat im Gehorsam gegenüber seinem Vater diesen Leidensweg auf sich genommen.  Aber das Wort hat noch einen weiteren Horizont, der sich erst im Licht der Ostersonne erschließen wird. Jesus hat mit seinem Tod den Tod überwunden. Er hat mit seinem Sterben für uns den Weg ins Leben eröffnet. Was kurzfristig wie ein Scheitern wirkt, ist tatsächlich ein Sieg.

Das kann auch für uns gelten. Manchmal erweisen sich Krankheiten, Trauer oder Lebensbrüche erst nach einiger Zeit aus dem Rückblick als sinnvoll. Da sagt eine Frau, deren Tochter gestorben ist nach vielen Jahre der Trauer: „Mit ihr ist ein Teil von mir gestorben, aber ein anderer Teil in mir ist zum Leben erwacht. Ich kann jetzt… erfüllter als vorher leben.“ (B. Binas: Wenn das Herz blutet, 287)

Jesu Lebensweg in Verbindung mit dem Osterereignis zeigt uns, dass wir nie unsere Hoffnung aufgeben sollen. Selbst, wenn es uns im Moment nicht gelingt, den Sinn hinter unseren Lebensereignissen zu finden, kann und wird Gott die Puzzleteile unseres Lebens zusammensetzen. Nun haben wir zwar eine andere Lebensaufgabe als Jesus, aber sie lässt sich mit Luther unter den Satz stellen: Gott loben, das ist unser Amt. Wie gut, wenn uns das so gelingt, dass wir auch einmal am Ende unseres Lebens sagen können: „Es ist vollbracht“.

Eine gesegnete Passionszeit für Sie!
Herzliche Grüße,
Ihre Pfarrerin Alke Witte